Biografie:

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Megan-Leigh Heilig wurde 1993 in Nelspruit, Südafrika, geboren und wuchs in Johannesburg auf. 2015 schloss sie ihr Studium an der Universität Witwatersrand mit einem Bachelor in Fine Art (BFA) ab. 2017 schloss sie ihren Master in Fine Art (MFA) an der Universität von Kapstadt ab; 2019 absolvierte sie eine Residency am Higher Institute of Fine Art (HISK) in Gent, Belgien. Megan hat auf der 2. Kampala Biennale in Seven Hills ausgestellt: Virtual Mobilities 2016, kuratiert von Elise Atangana; 2017 im International Video Art House Madrid (IVAHM), kuratiert von Nestor Prieto; in den von Christine Eyene kuratierten Digital Africa-Projekten zwischen YaPhoto und Open Source; 2018 zeigte sie in einer Gruppenausstellung mit dem Titel Somewhere In Between bei BOZAR in Brüssel; das Antwerpener Queer Arts Festival 2018; Failures of Cohabitation, kuratiert von Daniella Gèo bei MHKA im Jahr 2019; Ausstellung zum Preis für feministische Kunst im IKOB in Eupen, 21. Biennale für zeitgenössische Kunst Sesc_Videobrasil | Imagined Communities 2019-2020, zusammen im M HKA, Museum für zeitgenössische Kunst Antwerpen im Jahr 2020 für Antwerpener Stolz. Kürzlich war sie Teilnehmerin des VISIO - European Program on Artists 'Moving Images (9. Auflage), kuratiert von Leonardo Bigazzi und organisiert vom Lo schermo dell'arte Film Festival in Zusammenarbeit mit NAM - Not A Museum, dem Programm für zeitgenössische Kunst von Manifattura Tabacchi in Florenz, Italien.

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Erklärung:

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„Megan-Leigh Heiligs Arbeit ist konfrontativ, antagonistisch und provokativ, aber auch immer persönlich. Es geht um politische und soziale Realitäten, die durch ihr eigenes privates Prisma und ihre eigene Erfahrung verarbeitet werden. In diesem Sinne ist Heiligs Arbeit sowohl vokal als auch intim. Heilig führt politische Referenzen auf besondere, fast eigenwillige Weise ein. Sie fiktionalisiert sie, nimmt sie aus ihrem ursprünglichen Kontext heraus und öffnet sie für einen neuen Horizont, in dem ihnen zusätzliche Bedeutungsebenen zugewiesen werden, während sie ihren vorherigen Kontext wiederholen. Infolgedessen ist Heilig in der Lage, in einem einzigen Werk simultane, sogar mehrdeutige Aussagen zu treffen. Sie verwischt die Grenze zwischen öffentlich und privat, implizit und explizit, spontan und kalkuliert. Heilig unterstellt zwar, dass alles politisch ist, schlägt aber auch vor, dass alles persönlich ist, und bietet uns eine äußerst kritische Position, die nicht für die Bereiche der aktivistischen Kunst genutzt werden kann, die auf emotionalen Ausdrucksformen besteht. “

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-Text von Ory Dessau